Bonn (epd). Die Aktion Mensch möchte zum ersten bundesweiten „Ehrentag“ am 23. Mai eine Million Menschen für inklusives Engagement gewinnen. „Engagement lebt davon, dass alle mitmachen können - unabhängig von Behinderung, Herkunft oder persönlichen Voraussetzungen“, sagte die Sprecherin der Förderorganisation, Christina Marx, am Donnerstag in Bonn. Die Engagement-Plattform der Aktion Mensch zeige, wo Bürgerinnen und Bürger sich inklusiv und barrierefrei engagieren können.
Der „Ehrentag“ wurde von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier initiiert. Er ruft in diesem Jahr erstmals dazu auf, am Geburtstag des Grundgesetzes am 23. Mai für andere aktiv zu werden, sich zu begegnen und Demokratie mitzugestalten. Die Aktion Mensch ist Partnerin des „Ehrentags“. Gemeinsam mit der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt (DSEE) wolle man den Tag nutzen, um Barrieren abzubauen und Engagement für alle zugänglich zu machen. Hintergrund ist, dass es bei den Möglichkeiten für ehrenamtliches Engagement in Deutschland nach wie vor Barrieren für viele Menschen mit Behinderung gibt, wie es hieß. Daher ruft die Aktion Mensch dazu auf, das ehrenamtliche Engagement so zu gestalten, dass allen Menschen der Zugang dazu ermöglicht wird.




