Berlin (epd). Das Bündnis „Zu Fuß zur Schule und zum Kindergarten“ fordert eine Verbesserung der Sicherheit von Kindern auf dem Weg zur Schule oder Kita. Dazu gehörten etwa übersichtlichere Kreuzungen, ausreichend lange Ampelphasen und mehr sogenannte Schulstraßen, teilte das Bündnis am Dienstag in Berlin mit, zu dem das Deutsche Kinderhilfswerk, der Verband Bildung und Erziehung (VBE) und der ökologischen Verkehrsclub VCD gehören. Vom 21. September bis zum 2. Oktober können Kinder demnach bei Aktionstagen eigene Projekte entwickeln.
Den Angaben zufolge gehen zwei Drittel der Kinder zwischen 6 und 13 Jahren gern zu Fuß. Doch nur gut 53 Prozent fühlten sich sicher oder sehr sicher, wenn sie allein zu Fuß unterwegs sind. Mit 38 Prozent seien Autos die größte Angst der Kinder. Verkehrsarten müssten daher besser voneinander getrennt werden, forderte das Bündnis. Für das unmittelbare Schulumfeld regte es an, Schulstraßen auszuweisen, um den Autoverkehr in Stoßzeiten ganz fernzuhalten.




