Wien (epd). Die neue Generalsekretärin der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE), Susanne Schenk, sieht den Ostseeraum als zunehmend bedeutend für die Arbeit des protestantischen Kirchenbunds. „Dort, wo Krise ist, müssen wir die Gemeinschaft verstärken“, sagte die Theologin und Kirchenhistorikerin am Mittwoch in Wien.
Die drohende Kriegssituation betreffe die Menschen im Ostseeraum stark, erklärte Schenk. Die Kirchen könnten in enorm verunsicherten Gesellschaften zur Hoffnung beitragen.
Vorgänger wechselt ans Konfessionskundliche Institut
Schenk hatte ihr Amt als Generalsekretärin am 1. März angetreten. Zuvor war sie theologische Referentin des württembergischen Landesbischofs Ernst-Wilhelm Gohl. Sie folgte bei der GEKE auf Mario Fischer, der als Leiter an das Konfessionskundliche Institut im hessischen Bensheim wechselt.
Die Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa ist ein Zusammenschluss von 96 protestantischen Kirchen aus mehr als 30 Ländern. Der Bund vertritt nach eigenen Angaben rund 50 Millionen Christen. Die Geschäftsstelle der Organisation befindet sich in Wien.




