Rom (epd). Papst Leo XIV. ist zu seiner Reise auf den afrikanischen Kontinent aufgebrochen. Am Montagmorgen startete der Flieger mit dem Papst und zahlreichen Journalisten gegen neun Uhr vom Flughafen Rom Fiumicino aus. In elf Tagen will der Papst vier Länder in Nord- und Westafrika besuchen.
Leo XIV. wird am Vormittag in Algier, der Hauptstadt von Algerien, erwartet. Diese erste Etappe seiner Afrika-Reise soll ganz im Zeichen des christlich-muslimischen Dialogs stehen. Am Montagnachmittag steht ein Besuch der großen Moschee von Algier auf dem Plan.
Ansprachen in vier Sprachen
Die bisher längste Reise als Kirchenoberhaupt wird Leo in den kommenden Tagen auch nach Kamerun, Angola und Äquatorialguinea führen. Laut Vaticannews wird das 70-jährige Kirchenoberhaupt Ansprachen in vier Sprachen halten. Die Termine des Papstes berühren die Themen Frieden, Umwelt, Migration, Familie, Jugend und Kolonialismus.
Die Reise nach Afrika ist die zweite mehrtägige Auslandsreise von Papst Leo. Seine erste führte ihn Ende November in die Türkei und in den Libanon.





