Frankfurt a.M. (epd). Bei einer Abschlussveranstaltung der diesjährigen Ostermärsche haben in Frankfurt am Main Tausende gegen Krieg und Aufrüstung demonstriert. Auf dem Römerberg seien in einem Sternmarsch aus den Stadtteilen und umliegenden Städten rund 5.000 Menschen zusammengekommen, sagte der Sprecher der Informationsstelle Ostermarsch im Frankfurter Gewerkschaftshaus, Willi van Ooyen, dem Evangelischen Pressedienst (epd). Im Vorjahr hätten sich rund 3.000 Menschen beteiligt. Das Motto lautete in diesem Jahr in Frankfurt „Friedensfähig statt erstschlagfähig“.
Die Rednerinnen und Redner wandten sich gegen den Abbau von Sozialleistungen zugunsten von Aufrüstung. Sie forderten Diplomatie statt Militarisierung und einen sozial-ökologischen Umbau anstelle eines Ausbaus der Rüstungsindustrie.
Auftakt für weiteren Widerstand
„Der Ostermarsch war in diesem Jahr ein gelungener Auftakt für vielfältigen Widerstand, gegen Aufrüstung und Krieg, gegen neue Mittelstreckenwaffen“, sagte van Ooyen. Er kündigte weitere Demonstrationen an, unter anderem am 30. Mai in Wiesbaden und Grafenwöhr.



