Kirchenpräsidentin Tietz stellt Seelsorgekampagne vor

Kirchenpräsidentin Tietz stellt Seelsorgekampagne vor

Frankfurt a.M. (epd). Die hessen-nassauische Kirchenpräsidentin Christiane Tietz hat am Donnerstag auf dem Frankfurter Flughafen die Seelsorgearbeit der evangelischen Kirche vorgestellt. Am Flughafen trage die Seelsorge dazu bei, dass Reisende ruhiger fliegen und von den Angehörigen leichter Abschied nehmen könnten, sagte Tietz im kurz vor der Eröffnung stehenden, neuen Terminal 3. Dort wird es auch eine Kapelle für die Flugreisenden und das Flughafenpersonal geben.

„Mit ihrer einfühlsamen Unterstützung und ihrem offenen Ohr schafft die christliche Seelsorge einen Raum der Ruhe und Zuversicht mitten im geschäftigen Alltag des Flughafens“, lobte Matthias Vollmer, beim Flughafenbetreiber Fraport zuständig für interreligiöse Angelegenheiten. Tietz wies darauf hin, dass es in der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) neben den Ortspfarrerinnen und -pfarrern mehr als 140 spezialisierte Seelsorgestellen gebe in Krankenhäusern, Altenheimen, Schulen, Gefängnissen, für Flüchtlinge und in der Telefonseelsorge.

Kampagne für die Seelsorge

Die Evangelische Kirche in Deutschland will ab Ostern mit einer Kampagne die Seelsorge in den Blick der Öffentlichkeit rücken.