Fehrs: Osterbotschaft gibt Hoffnung und Halt

Fehrs: Osterbotschaft gibt Hoffnung und Halt
Nach den Worten der EKD-Ratsvorsitzenden Fehrs ist die Osterbotschaft Grund zur Zuversicht, dass das Leben siegt - auch inmitten von Kriegen und Elend. "Die Abgründe der Welt sind nicht die ganze Wirklichkeit", betont die Theologin.

Hannover (epd). Die Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Kirsten Fehrs, sieht in der Osterbotschaft trotz wachsender Verunsicherung durch Krisen und Kriege eine elementare Quelle von Hoffnung und Halt. „Die Abgründe der Welt sind nicht die ganze Wirklichkeit. Darin liegt die Kraft von Ostern“, betonte die Theologin in ihrer am Donnerstag veröffentlichten Osterbotschaft. Die Botschaft der Auferstehung Jesu Christi sei „eine der machtvollsten Hoffnungsgeschichten, die wir kennen“.

„Not und Leid haben nicht das letzte Wort“, unterstrich die EKD-Ratsvorsitzende und Hamburger Bischöfin. „Mich berührt in diesem Jahr besonders, wie widerständig und kraftvoll dieser Osterruf ist: Die Zuversicht, dass das Leben siegt, inmitten all der Kriege und des Elends dieser Tage.“ Gott weise Hass und Vernichtung in die Schranken und habe dem Tod am Kreuz die Macht genommen.

Breites Seelsorgeangebot der Kirche

Die Osterbotschaft habe auch eine seelsorgerliche Dimension: „Ostern richtet den Blick darauf, dass wir wieder aufgerichtet werden, auch in den leisen Nöten, bei Einsamkeit, Angst oder Überforderung. Schon darüber sprechen zu können, lässt oft den schweren Stein von der Seele rollen und ermöglicht ein befreites Aufatmen“, erklärte die Bischöfin.

Fehrs verwies zugleich auf das breite kirchliche Seelsorgeangebot. Dieses begleite Menschen im Alltag und in Krisen. Viele Menschen suchten solche Gespräche. Allein in der Telefonseelsorge würden jährlich 1,3 Millionen Gespräche von mehr als 200 Hauptamtlichen und rund 8.000 Ehrenamtlichen geführt - im Schnitt rund 3.500 Gespräche am Tag. Hinzu kämen Tausende Mails und Chats.