Bonn (epd). Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) fördert in diesem Jahr die Restaurierung von mindestens 408 Denkmälern in Deutschland. Dafür wurden in 2026 zunächst einmal 22,6 Millionen Euro an Fördermitteln zugesagt, wie die Stiftung am Freitag in Bonn mitteilte. Die genaue Zahl geförderter Projekte kann allerdings noch steigen. Sie hängt davon ab, wie hoch die eingeworbenen Spenden, die Erträge der treuhänderischen Stiftungen in der DSD sowie die Zuwendungen der Lotterie Glücksspirale am Jahresende ausfallen.
Zu den geförderten Denkmalen in diesem Jahr gehören unter anderem das Olympische Dorf in München, die East-Side-Gallery in Berlin, die Flussschifferkirche in Hamburg, die Benediktinerinnenabtei St. Hildegard in Rüdesheim, die Römervilla am Silberberg in Bad Neuenahr-Ahrweiler, die Bethlehem-Kirche in Kiel und die Bergkirche im thüringischen Schleiz.
In NRW werden 41 Projekte mit 1,5 Millionen Euro gefördert
In NRW fördert die Stiftung 41 Denkmäler mit 1,5 Millionen Euro. Dazu gehört auch der Steffenshammer in Remscheid, der letzte noch funktionsfähige Schmiedehammer im Gelpetal.
Die private Deutsche Stiftung Denkmalschutz hat nach eigenen Angaben seit ihrer Gründung 1985 zum Erhalt von bundesweit über 7.600 Denkmälern beitragen können. Rund 820 Millionen Euro wurden dafür bereitgestellt. Die DSD fördert bundesweit Denkmale aller Gattungen, von der archäologischen Grabung bis hin zur denkmalgeschützten Maschinenhalle.



