Bielefeld, Dortmund (epd). Eine Spendenaktion bei der Premiere des Musicals „Judith und das Wunder der Schöpfung“ in Dortmund hat mehr als 55.000 Euro erbracht. Das Geld fließe nun in den Schutz des bedrohten tropischen Waldes in El Salvador, teilte die westfälische Kirche am Freitag in Bielefeld mit. Eckart von Hirschhausen habe als Moderator für die Spendenaktion geworben und angekündigt, eine Spendensumme von 20.000 Euro zu verdoppeln.
Durch Barspenden und Überweisungen seien mehr als 20.000 Euro zusammengekommen, hieß. Durch die Verdoppelung der Spenden würden nun knapp 55.432 Euro in das Projekt in El Salvador fließen. Dort engagiere sich eine Partnerorganisation des evangelischen Hilfswerkes „Brot für die Welt“ für den Erhalt des tropischen Waldes.
Hirschhausen: Äquator-Region massiv bedroht
Die Regionen rund um den Äquator seien von zentraler Bedeutung für die globale Biodiversität, erklärte Hirschhausen. „Diese Gebiete sind durch illegale Abholzung, Goldwäscherei und Wildtierhandel massiv bedroht - und damit unser aller Überleben“, sagte er.
Das Chor-Musical „Judith und das Wunder der Schöpfung“ feierte am 21. Februar in der Dortmunder Westfalenhalle vor 15.000 Menschen Premiere. Angelehnt an die biblische Geschichte von Judith und Ammon erzählt das Stück von Generationenkonflikten um das Thema Klima und wirbt für gesellschaftlichen Zusammenhalt. Das Musical ist ein ökumenisches Gemeinschaftsprojekt der Stiftung Creativen Kirche unter anderem mit der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), der Evangelischen Kirche von Westfalen und dem Hilfswerk „Brot für die Welt“.



