Berlin (epd). Die evangelische Kirche verteilt in der kommenden Karwoche sieben von Künstlerinnen und Künstlern gestaltete Riesen-Eier in Berlin und der Hauptstadtregion. Die zwei Meter großen Eier sollen zum Nachdenken und Miteinander-Sprechen anregen, wie der Evangelische Kirchenkreis Berlin Stadtmitte am Mittwoch mitteilte. Standorte sind unter anderem vor der Samariterkirche in Friedrichshain, die Kreuzberger Admiralbrücke und der Park am Wasserturm im Prenzlauer Berg. Zudem wird ein sogenanntes „Landei“ rund um Luckenwalde von Dorf zu Dorf ziehen.
Initiatorin der künstlerisch-theologischen Mitmach-Aktion ist die Theologin Jasmin El-Manhy. „Ostern sehen wir als Zeichen der Verheißung, des Neuanfangs und des Bruchs mit dem Gewohnten“, sagte El-Manhy. Am Palmsonntag (29. März) werden die sieben Riesen-Eier in Kanus an der Insel der Jugend im Treptower Park erwartet. Von dort aus gehe es an verschiedene Orte der Stadt mit individuellen Ei-Programmen.
Philosophisches Ei vor der Samariterkirche
So stellt das Philosophische Ei vor der Samariterkirche jeden Tag eine andere Frage und lade in ein Pop-Up Café ein. Für das Strick-Ei an der Admiralsbrücke stricke die Künstlerin Katya Gamolina live eine Schutzhülle. Ein Überraschungs-Ei toure durch die Stadt. Das Tauben-Ei gehe am Kottbusser Tor unter anderem der Frage nach, was Zusammenleben in einer dichten Stadt bedeute.
Am Karfreitag verlassen die Eier ihre jeweiligen Stationen und versammeln sich in der Marchlewskistraße 40 vor dem Lazarus-Haus in Berlin-Friedrichshain. Dort wird das Stück „Die Osternacht als Fuck Up Night“ uraufgeführt.



