Hannover (epd). Zum 31. Deutschen Präventionstag am 13. und 14. April in Hannover werden rund 3.000 Fachleute aus Verwaltung, Wissenschaft, Politik, Justiz, Polizei und Sozialarbeit erwartet. Im Fokus des Kongresses steht das Thema Künstliche Intelligenz in der Gewalt- und Kriminalprävention, wie die Stadt Hannover am Dienstag mitteilte. Ziel sei es, mit den Besucherinnen und Besuchern zu den Themen Sicherheit, Zivilcourage, Gewaltprävention, Rassismus, Vielfalt und Respekt ins Gespräch zu kommen.
Experten aus 30 Ländern
Während sich der erste Veranstaltungstag an ein Fachpublikum richte, seien am zweiten Tag alle interessierten Bürger willkommen, hieß es. Neben einer Paneldiskussion gibt es ein Programm aus Musik und Poetry-Slam. Die Besucher kommen aus rund 30 verschiedenen Ländern.
Der Deutsche Präventionstag im Hannover Congress Centrum (HCC) steht unter der Schirmherrschaft von Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay (Grüne). Nachdem die Veranstaltung in den vergangenen Jahrzehnten von wechselnden Städten ausgerichtet wurde, findet sie in den kommenden zehn Jahren in Hannover statt.
Gespräche über Zivilcourage, Gewalt, Rassismus
Der 1995 gegründete Deutsche Präventionstag ist eigenen Angaben zufolge der größte jährliche Fachkongress für Prävention weltweit. Er befasst sich neben der Vorbeugung von Gewalt und Kriminalität auch mit den Themen Sucht, Verkehr und Gesundheit.



