Wiesbaden (epd). Im vergangenen Jahr haben Agrarbetriebe mit mindestens 3.000 Hennen insgesamt 13,7 Milliarden Eier produziert. Das waren 64 Millionen oder 0,5 Prozent mehr als 2024, wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte. Bodenhaltung sei mit deutlich mehr als der Hälfte der produzierten Eier (57,6 Prozent) „die nach wie vor dominierende Haltungsform“, hieß es.
Allerdings sank der Anteil der so erzeugten Eier im Vergleich zum Vorjahr leicht: 2024 stammten noch genau 58 Prozent der Eier von Hennen aus Bodenhaltung. Eier aus Freilandhaltung bauten ihren Marktanteil binnen Jahresfrist von 23,6 auf 24,7 Prozent aus. Aus ökologischer Produktion stammten 2025 insgesamt 14,6 Prozent der Eier nach 14,1 Prozent ein Jahr zuvor. Bei der Bodenhaltung leben die Hühner laut Deutschem Tierschutzbund ausschließlich in Ställen und teilen sich zu neunt einen Quadratmeter Boden.
Durchschnittlich 304 Eier pro Legehenne
In den von der Statistik erfassten Betrieben lebten im Jahresdurchschnitt 45,2 Millionen Legehennen. Jede von ihnen habe im Laufe des vergangenen Jahres durchschnittlich 304 Eier gelegt, hieß es.
In Freilandhaltung lebten demnach 11,2 Millionen Tiere, 538.000 oder 5,0 Prozent mehr als 2024. Sie legten 2025 bundesweit 3,4 Milliarden Eier, 167.000 oder 5,2 Prozent mehr als 2024. Die meisten dieser Eier stammten aus Niedersachsen (45,0 Prozent) und Mecklenburg-Vorpommern (10,7 Prozent). Ökologisch gehalten wurden laut der Statistik 6,7 Millionen Tiere. Ihre Zahl nahm demnach innerhalb eines Jahres um 215.000 oder 3,3 Prozent zu. Bio-Eier stammten den Angaben zufolge hauptsächlich aus Niedersachsen (45,3 Prozent) und Bayern (11,4 Prozent).


