Alice Schwarzer sieht derzeit keine Perspektive für den Iran
Düsseldorf (epd). Die Frauenrechtlerin und Journalistin Alice Schwarzer rechnet nicht mit einem nachhaltigen Wandel im Iran. Sie sei im Moment sehr bedrückt, weil sie keine Perspektive für das Land sehe, sagte sie in einem Interview mit der „Rheinischen Post“ (online Dienstag) in Düsseldorf. „Ich trauere zwar nicht dem Ajatollah hinterher“, sagte Schwarzer. Gleichwohl müsse man feststellen: „Es gibt keine Opposition im Land, keinen Aufstand, kein Aufbegehren der bewaffneten Sicherheitskräfte. Amerika hat gebombt wie so oft, aber offensichtlich ohne Plan.“ Die 83-Jährige erklärte, sie fürchte einen Bürgerkrieg im Iran.


