Bonn (epd). Die UNO-Flüchtlingshilfe ruft dazu auf, geflüchtete Frauen stärker in den Mittelpunkt internationaler Hilfsprogramme zu stellen und ihre Rechte konsequent zu schützen. Die Hälfte der weltweit über 117 Millionen Menschen auf der Flucht sind Frauen und Mädchen, wie der deutsche Partner des UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR am Freitag in Bonn anlässlich des Weltfrauentags (8. März) mitteilte. Die Betroffenen seien häufig besonderen Risiken ausgesetzt, unter anderem sexualisierter Gewalt, Ausbeutung oder fehlendem Zugang zu Bildung und medizinischer Versorgung.
Die UNO-Flüchtlingshilfe unterstützt mit dem UNHCR weltweit Projekte, die gezielt Frauen und Mädchen fördern. „Gerade zum Weltfrauentag dürfen wir nicht vergessen: Frauen auf der Flucht brauchen besonderen Schutz, Zugang zu Bildung und echte Perspektiven“, sagte die Vorstandsvorsitzende der UNO-Flüchtlingshilfe, Ricarda Brandts. „Sie zu stärken heißt, ganze Gemeinschaften zu stärken.“




