Semperoper mit 95,7 Prozent Auslastung

Semperoper mit 95,7 Prozent Auslastung
Die Dresdner Semperoper ist ein Publikumsmagnet. In der neuen Spielzeit steht Traditionelles, aber auch ganz Neues auf dem Spielplan.

Dresden (epd). Die Semperoper in Dresden blickt auf ein weiteres erfolgreiches Jahr zurück. Mit 95,7 Prozent Auslastung und rund 300.000 Gästen im Jahr 2025 sei die Bilanz noch besser ausgefallen als im Vorjahr, sagte der Kaufmännische Geschäftsführer der Sächsischen Staatstheater, Wolfgang Rothe, am Dienstag in Dresden. 2024 hatte das Musik- und Tanztheater eine Auslastung von 93,2 Prozent mit rund 280.000 Interessierten erreicht. Die höchste Besucherzahl erreichte die Oper bislang im Jahr 2007 mit 95,9 Prozent.

Auf dem Programm der nächsten Spielzeit stehen acht Opern und zwei Ballettpremieren. Laut Intendantin Nora Schmid sind darunter Giuseppe Verdis (1813-1901) „Un ballo in maschera“ („Ein Maskenball“), Franz Lehars (1870-1848) „Die lustige Witwe“ sowie ein dreiteiliger Ballettabend „Different Grounds“. Fragen zu Toleranz, Heimat und Nächstenliebe würden in „The Greek Passion“ („Die griechische Passion“) von Bohuslav Martinu (1890-1959) verhandelt, sagte Schmid.

200. Todestag Beethovens

Angekündigt werden zudem die Uraufführung der Kinderoper „Pech, Marie!“ von Jens Joneleit und die Dresdner Erstaufführung der Kammeroper „Subotnik“ des australischen Komponisten Samuels Penderbaynes nach einer Erzählung von Ferdinand von Schirach. Dort würden „Spannungsfelder zwischen Recht, Gewissen und persönlicher Verantwortung“ verhandelt.

Ein Schwerpunkt der neuen Spielzeit werde zudem auf Werken von Ludwig van Beethoven (1770-1827) liegen, sagte Schmid. Unter anderem kommt Beethovens Oper „Fidelio“ zur Aufführung. Anlass ist der 200. Todestag des Komponisten im Jahr 2027.