Papst Leo reist nach Afrika

Papst Leo reist nach Afrika
Der Vatikan hat die nächsten Auslandsreisen von Papst Leo XIV. angekündigt. Diese werden das Oberhaupt der katholischen Kirche nach Monaco, auf den afrikanischen Kontinent und nach Spanien führen.

Rom (epd). Papst Leo XIV. wird nach Monaco, auf den afrikanischen Kontinent und nach Spanien reisen. Die Pläne des Papstes gab die Pressestelle des Vatikans am Mittwoch bekannt. Seine erste Auslandsreise als Papst hatte Robert Francis Prevost Ende November vergangenen Jahres in die Türkei und in den Libanon geführt.

Am 28. März will Leo das Fürstentum Monaco besuchen. Die Reise ist laut Mitteilung nur auf diesen Tag beschränkt, das genaue Programm werde zu gegebener Zeit bekannt gegeben. Weitaus länger wird der Papst sich auf dem afrikanischen Kontinent aufhalten, wohin er vom 13. bis 23. April reisen wird. Leos Aufenthalt in Spanien ist vom 6. bis 12. Juni geplant.

Besonderes Augenmerk auf die Ärmsten

Auf seiner zehntägigen Afrikareise wird Leo Algerien, Kamerun, Angola und Äquatorialguinea besuchen. Laut dem Nachrichtenportal Vaticannews unternimmt der Papst die Reise nach Algerien auf den Spuren des Heiligen Augustinus, dem Leo besonders verbunden sei. Die Reise nach Kamerun und Angola richte ein besonderes Augenmerk auf die Ärmsten und Bedürftigen.

Auch der Einsatz für den Frieden werde ein zentrales Anliegen sein, berichtete Vaticannews. Leo werde die Region im Norden Kameruns aufsuchen, wo seit zehn Jahren Bürgerkrieg zwischen den offiziellen Streitkräften und Unabhängigkeitsbewegungen herrscht. Mit Äquatorialguinea besucht der Papst das einzige spanischsprachige Land Afrikas.

Einweihung des Turms der Sagrada Familia

In Spanien wird der Papst laut Vaticannews Madrid und Barcelona besuchen, von wo aus er weiter nach Teneriffa und Gran Canaria reisen werde. In Barcelona werde Leo den neuen und höchsten Turm der Basilika Sagrada Familia einweihen. Der Besuch fällt in das 100. Todesjahr des Architekten Antoni Gaudí.

Es war spekuliert worden, dass eine der nächsten Reisen den neuen Papst auf den amerikanischen Kontinent führen könnte: In sein Geburtsland USA und nach Südamerika - Prevost lebte rund 20 Jahre in Peru bevor er von Papst Franziskus nach Rom geholt wurde. Eine Reise in die USA werde 2026 nicht stattfinden, hatte der Vatikan vor einigen Tagen bereits mitgeteilt.