Heiner Wilmer ist neuer Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz

Heiner Wilmer ist neuer Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz

Würzburg (epd). Der Hildesheimer Bischof Heiner Wilmer ist neuer Vorsitzender der katholischen Deutschen Bischofskonferenz. Die Bischöfe wählten den 64-Jährigen am Dienstag in Würzburg auf ihrer Frühjahrs-Vollversammlung zum Nachfolger von Georg Bätzing (64). Der Limburger Bischof hatte im Januar erklärt, nicht für eine zweite Amtszeit zu kandidieren.

Bätzing stand sechs Jahre an der Spitze der Bischofskonferenz. Sein Name bleibt eng mit den Reformbemühungen der vergangenen Jahre verbunden. Der Vorsitzende fungiert als Sprecher des Bischofskollegiums und vertritt die Positionen der Bischofskonferenz nach außen.

Bekenntnis zur Synodalität

Gott im Zentrum, Friede für die Welt und Gerechtigkeit als Aufgabe - so formulierte Wilmer die Aufgabe der Kirche. Er sei dankbar für das Vertrauen seiner Amtskollegen, sagte Wilmer. Er dankte seinem Vorgänger. Bätzing habe die Bischofskonferenz in schwerer Zeit geleitet, sagte der Ordensgeistliche. Er bekannte sich auch zur Synodalität, dem Prinzip einer gemeinsamen Leitung der Kirche.

Auch die Generalsekretärin der Bischofskonferenz, Beate Gilles, wurde im Amt bestätigt. Der katholischen Kirche gehören in Deutschland etwa 19,8 Millionen Menschen an, das entspricht 23,7 Prozent der Bevölkerung.