Wohlfahrtsmarken zeigen "Helferinnen und Helfer der Menschheit"

Wohlfahrtsmarken zeigen "Helferinnen und Helfer der Menschheit"

Berlin (epd). Die Wohlfahrtsmarken zeigen in diesem Jahr weitere „Helferinnen und Helfer der Menschheit 2.0“. Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) übergab die drei Marken am Donnerstag offiziell an Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Bei der Post sind sie schon seit einer Woche erhältlich. Die Motive erinnern wie schon 2024 und 2025 an die allererste Serie aus dem Jahr 1949, die den Titel „Helfer der Menschheit“ trug.

Abgebildet sind in diesem Jahr die Gründerin des Deutschen Krankenpflegeverbands, Agnes Karll, und der evangelische Pastor Ernst Jakob Christoffel, der die später nach ihm benannte Christliche Blindenmission im Orient ins Leben rief. Auf der dritten Marke ist der Fernsehjournalist und Mitgründer der Opferschutzorganisation Weisser Ring, Eduard Zimmermann, zu sehen.

Zusatzbetrag geht an Wohlfahrtsverbände

Die Briefmarken kosten mehr als das eigentliche Porto. Der Zusatzbetrag von 40, 45 oder 55 Cent pro Marke kommt den großen Sozialverbänden zugute: der Diakonie, der Caritas, der AWO, dem Deutschen Roten Kreuz, dem Paritätischen Wohlfahrtsverband und der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland. Weil immer weniger Briefe verschickt werden, ist der Erlös aus dem Verkauf immer weiter zurückgegangen.