Stuttgart, Berlin (epd). Die Flüchtlingsräte in sieben Bundesländern fordern einen bundesweiten Abschiebestopp, Schutz sowie humanitäre Visa für Oppositionelle aus dem Iran gefordert. Seit dem Wiederaufflammen landesweiter Proteste Ende Dezember 2025 gehe das dortige Regime erneut mit äußerster Brutalität gegen Demonstrierende, Oppositionelle, Frauen, queere Menschen, ethische und religiöse Minderheiten und Menschen aus Afghanistan vor, heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung der Landesflüchtlingsräte aus Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und Sachsen am Freitag.
Iranisches Regime verfolge Kritiker auch im Ausland
Schutzsuchende Menschen seien der Gefahr staatlicher Verfolgung, willkürlicher Inhaftierung, Folter oder anderer schwerer Menschenrechtsverletzungen ausgesetzt. Zudem müssten Kettenabschiebungen über Drittstaaten vermieden werden.
Auch in Deutschland müsse der Schutz von Exilirannerinnen und - iranern sichergestellt werden, forderten die Flüchtlingsräte. Denn das iranische Regime verfolge Kritiker auch im Ausland. Exiliraner berichteten von Überwachung, Einschüchterung und Bedrohung.


