Dresden (epd). Mit zahlreichen Veranstaltungen erinnert Dresden in diesem Jahr an den Komponisten Carl Maria von Weber (1786-1826). Geplant sind unter anderem Konzerte, Opernaufführungen, Ausstellungen und Vorträge, teilte die Stadtverwaltung Dresden am Montag mit. Dresden werde „zur Bühne für das Werk von Carl Maria von Weber“. Anlass ist der 200. Todestag des Komponisten. Zudem jährt sich sein Geburtstag zum 240. Mal.
Laut Dresdens Kulturbürgermeisterin Annekatrin Klepsch (Linke) wird vom 3. Februar bis 6. Juni zu einer Weber-Ausstellung in die sächsische Landesbibliothek eingeladen. An der Dresdner Musikhochschule wird Ende Mai ein Symposium stattfinden. Auch eine Wander-App zu authentischen Orten im Zusammenhang mit dem Komponisten wurde entwickelt. Weber wirkte von 1817 an als Hofkapellmeister am Dresdner Hoftheater.
Weber sei „einer der bedeutendsten Komponisten der deutschen Romantik und eine prägende Persönlichkeit für die musikalische Entwicklung in Europa“, hieß es. Bekannt wurde er vor allem mit seiner Oper „Der Freischütz“. In Dresden lebte und wirkte der Komponist von 1817 bis zu seinem Tod 1826.
Weber-Wohnhaus wird bis 2028 saniert
Seine Sommerresidenz, das historische Winzerhaus in Dresden-Hosterwitz, ist heute Weber-Museum. Dieses wird bis Oktober 2028 grundlegend saniert. Die Kosten werden auf rund 3,7 Millionen Euro beziffert. Aus Bundesmitteln fließen 1,4 Millionen Euro. Das 1957 eingerichtete Carl-Maria-von-Weber-Museum ist eine Außenstelle des Stadtmuseums Dresden. Ursprünglich sollte das Museum 2026 fertig saniert sein. Es fehlte jedoch an finanziellen Mitteln.


