Bad Blankenburg (epd). Die internationale Initiative „30 Tage Gebet für die islamische Welt“ ruft Christinnen und Christen dazu auf, während des islamischen Fastenmonats Ramadan für Muslime zu beten. Ziel der Aktion vom 18. Februar bis 19. März sei, Solidarität zu zeigen und Hoffnung insbesondere in von Krisen betroffenen Regionen zu fördern, teilte die Evangelische Allianz in Deutschland am Mittwoch im thüringischen Bad Blankenburg mit.
Nach Angaben des Vorsitzenden der Evangelischen Allianz, Reinhardt Schink, betont die Initiative die verbindende Kraft des Gebets. „30 Tage Gebet“ bringe Christinnen und Christen unterschiedlicher Konfessionen zusammen und verstehe sich als gemeinsames geistliches Engagement für die islamische Welt. Angesichts globaler Krisen gewinne das gemeinsame Gebet zusätzlich an Bedeutung, erklärte Schink.
Aus Spenden finanziert
Die Aktion besteht den Angaben zufolge seit mehr als 30 Jahren und wird weltweit unterstützt. Der Ramadan sei für viele Muslime eine Zeit intensiver religiöser Suche und Besinnung. In dieser Phase kann das Gebet aus Sicht der Initiatoren zu einer Verständigung und zur Brückenbildung beitragen.
Das diesjährige Begleitheft zur Aktion stellt Menschen vor, die aus dem Islam zum Christentum konvertiert sind. Sie berichten davon, wie sie ihren Glauben in ihrem persönlichen Umfeld und über digitale Medien weitergeben, teilweise unter schwierigen Bedingungen. Die Initiative „30 Tage Gebet für die islamische Welt“ finanziert sich nach Angaben der Veranstalter ausschließlich durch freiwillige Spenden.


