Berlin (epd). Die Zahl der in Deutschland gestellten Asylanträge ist im vergangenen Jahr deutlich gesunken. Wie das Bundesinnenministerium am Sonntag in Berlin mitteilte, ging die Zahl der Erstanträge von fast 230.000 im Jahr 2024 um rund die Hälfte auf etwa 113.000 in 2025 zurück. Als Gründe nannte das Ministerium Zurückweisungen an den Grenzen, das Aussetzen des Familiennachzugs, die Abschaffung der sogenannten Turboeinbürgerung und mehr Abschiebungen.
2023 hatte die Zahl der Erstanträge auf Asyl in Deutschland bei rund 329.000 gelegen. Zuerst hatte die „Bild am Sonntag“ über die aktuelle Statistik berichtet.
Dobrindt: Regierung ordnet Migrationsgeschehen
Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) sagte: „Wir ordnen mit Klarheit und Konsequenz das Migrationsgeschehen. Wer keinen Schutzanspruch hat, soll nicht kommen - wer Straftäter wird, muss gehen.“

