Vollversammlung des ZdK nimmt Satzung für Synodalkonferenz an

Vollversammlung des ZdK nimmt Satzung für Synodalkonferenz an
Katholische Bischöfe und Laien haben sich auf ein gemeinsames Gremium geeinigt. Die Vollversammlung des Zentralkomitees der deutschen Katholiken nahm nun die Satzung an.

Berlin (epd). Die Vollversammlung des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) hat die Satzung der künftigen Synodalkonferenz der katholischen Kirche in Deutschland angenommen. Wie die katholische Laienorganisation am Samstag in Berlin mitteilte, gab es bei dem Beschluss keine Gegenstimme. „Wir machen uns gemeinsam auf den Weg, dem in Fulda errungenen Konsens Zukunft zu geben“, sagte ZdK-Präsidentin Irme Stetter-Karp. Das ZdK sei damit der erste der beiden Träger des Gremiums, der die Satzung bestätigt, hieß es.

Die Deutsche Bischofskonferenz und das ZdK hatten sich bereits vergangenes Wochenende in Fulda auf eine Satzung eines neuen synodalen Gremiums geeinigt, in dem in Zukunft über relevante Themen der katholischen Kirche in Deutschland beraten werden soll. Nach der Annahme durch die ZdK-Vollversammlung muss die Satzung noch vom Vatikan gebilligt sowie von der Bischofskonferenz einzeln verabschiedet werden.

Mehrjähriger Reformprozess

Das Gremium ist ein Ergebnis des sechsjährigen Reformprozesses Synodaler Weg infolge des Missbrauchsskandals. Die Kurie hatte in den vergangenen Jahren regelmäßig interveniert und verlangt, dass ein solches Gremium nicht ohne die Zustimmung des Heiligen Stuhls etabliert werden und auch die Autorität des jeweiligen Ortsbischofs nicht schwächen dürfe.