Energiekrise: Landsberg will öffentliche Gebäuden weniger beheizen

Energiekrise: Landsberg will öffentliche Gebäuden weniger beheizen

Der Deutsche Städte- und Gemeindebund sieht die Kommunen in einer besonderen Verantwortung beim Energiesparen. "Sie sind mit die größten Immobilienbesitzer und betreiben auch sehr viele energieintensive Anlagen, wie zum Beispiel Schwimmbäder", sagte Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Online, Montag). "Es wird kein Weg daran vorbeigehen, zum Beispiel die Temperaturen auch in Verwaltungsgebäuden abzusenken." Das sei im Herbst und Winter zwar nicht immer angenehm, aber ein vergleichsweise kleines Opfer.

Es müssten alle Anstrengungen unternommen werden, um die Energieeffizienz, aber auch Einsparpotenziale, zum Beispiel durch intelligente digitale Steuerung von Heizungsanlagen, umzusetzen, sagte Landsberg. Die Hoffnung, durch einen schnelleren Ausbau der erneuerbaren Energien einen Ausgleich zu schaffen, könne sich "allenfalls langfristig" erfüllen. Dazu komme, dass die geplanten Vorhaben oftmals durch fehlendes Material und fehlende Fachkräfte zumindest verzögert würden, kritisierte Landsberg. Auch die immer weiter steigenden Preise erschwerten die Umsetzung.