Verbände warnen vor hohen Energie-Nebenkosten

Verbände warnen vor hohen Energie-Nebenkosten

Der Deutsche Mieterbund und Verbraucherschützer warnen vor einer Erhöhung der Miet-Nebenkosten durch die steigenden Energiepreise. Mieterinnen und Mieter in Deutschland litten unter den höchsten Strompreisen in Europa, den steigenden Preisen für Öl und Gas und der einseitigen Belastung durch den CO2-Zuschlag, erklärten der Mieterbund und der Verbraucherzentrale Bundesverband am Mittwoch in Berlin.

Haushalte mit niedrigen Einkommen müssten entlastet werden, forderten die Verbände. Bereits in diesem Jahr würden die Heizkosten um 13 Prozent oder durchschnittlich 90 Euro steigen. Viele Gas- und Ölheizungen seien veraltet und ineffizient, der Anteil erneuerbarer Energien im Wärmesektor sei mit 15 Prozent zu niedrig. Die Verbände fordern die künftige Regierung auf, Geringverdiener vor Strom- und Gassperren zu schützen. Die CO2-Kosten dürften nicht länger zu 100 Prozent auf die Mieter abgewälzt werden. Zudem müsse das Wohngeld für Geringverdiener erhöht werden.