UN kritisieren zwangsweise Rückführung von Migranten nach Libyen

UN kritisieren zwangsweise Rückführung von Migranten nach Libyen

Die Vereinten Nationen haben die zwangsweise Rückführung von mehr als 270 Migranten und Flüchtlingen in das Krisenland Libyen verurteilt. Nach einer Seenotrettung müssten Menschen an einen sicheren Ort gebracht werden, erklärten das Flüchtlingshilfswerk UNHCR und die Internationale Organisation für Migration IOM am Mittwochabend in Genf.

Libyen könne nicht als sicher betrachtet werden. Das Schiff "Vos Triton", das unter der Flagge Gibraltars fährt, habe die Migranten und Flüchtlinge am Montag im Mittelmeer geborgen und an die libysche Küstenwache übergeben, erklärten die Organisationen. Nach ihrer Ankunft in Tripolis seien die Menschen in die berüchtigten Gefangenenlager Libyens überstellt worden.