Neue EKD-Präses: Nach Pandemie nicht zur Tagesordnung übergehen

Neue EKD-Präses: Nach Pandemie nicht zur Tagesordnung übergehen

Die neue Präses der EKD-Synode, Anna-Nicole Heinrich, hat die Kirche davor gewarnt, nach der Pandemie zur gewohnten Normalität überzugehen. "Wir müssen uns als Kirche fragen, welche Lehre wir ziehen: Was brauchen wir, was brauchen wir nicht?", sagt die 25-Jährige der "Zeit"-Beilage "Christ & Welt". "Bevor wir alles wieder hochfahren, sollten wir uns fragen, worauf wir uns konzentrieren", fügte sie hinzu.

Die bayerische Philosophie-Studentin Heinrich war am 8. Mai an die Spitze der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) gewählt worden. Die 25-Jährige aus der bayerischen Landeskirche setzte sich bei der digitalen konstituierenden Sitzung des Kirchenparlaments überraschend gegen die 41-jährige Richterin und Grünen-Politikerin Nadine Bernshausen aus Marburg durch.

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