Bischof Feige wirbt für Weltgebetstag der Frauen am 5. März

Bischof Feige wirbt für Weltgebetstag der Frauen am 5. März

Der katholische Ökumene-Bischof Gerhard Feige hat für kommenden Freitag zur Teilnahme am Weltgebetstag der Frauen aufgerufen. Der Tag sei "ein beeindruckendes Zeichen der Solidarität von Frauen für Frauen mit langer Tradition", erklärte der Magdeburger Bischof und Vorsitzende der Ökumenekommission der Deutschen Bischofskonferenz am Montag. Für dieses breite Engagement von Frauen aus unterschiedlichen Kirchen und Konfessionen sei er dankbar. Er freue sich zudem, dass trotz der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie die Gebetskette auch am 5. März dieses Jahres rund um den Erdball laufen werde.

In mehr als 120 Ländern wird am ersten Freitag im März mit ökumenischen Gottesdiensten der Weltgebetstag der Frauen gefeiert. Die Liturgie, zu der alle eingeladen sind, kommt immer aus einem anderen Land, in diesem Jahr von Frauen aus dem Pazifikstaat Vanuatu. Die Idee zu der inzwischen weltgrößten ökumenischen Basisbewegung von Frauen stammt aus den USA, wo sich Christinnen 1887 erstmals zu einem Weltgebetstag versammelten. 1927 wurde der erste internationale Gebetstag gefeiert. Seit rund 70 Jahren wird dieser Tag auch in Deutschland begangen.

"Ökumene lebt von der Erfahrung des gemeinsamen Betens und Handelns", fügte Bischof Feige hinzu: "Durch kreative Ideen zur coronakonformen Gestaltung und innovative Formate wie die Übertragung eines Fernseh-Gottesdienstes und digitale Angebote bleibt die Initiative auch in schwierigen Zeiten präsent." Er wünsche dem diesjährigen Weltgebetstag die Aufmerksamkeit, die er verdient. Er hoffe zudem, dass er die notwendigen Spenden zur weiteren Förderung von Hilfsprojekten für Frauen und Mädchen erhält. Diese seien besonders in den armen Ländern dieser Welt von den dramatischen Folgen der Pandemie und des Klimawandels vielfach hart getroffen. Feige: "Daher ist die gelebte Solidarität des Weltgebetstags von größter Aktualität."

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