Italienischer Frachter bringt 232 gerettete Flüchtlinge nach Sizilien

Italienischer Frachter bringt 232 gerettete Flüchtlinge nach Sizilien

Der italienische Frachter "Asso Trenta" hat 232 Bootsflüchtlinge nach Porto Empedocle in Sizilien gebracht. Bei der Rettung der in Seenot geratenen Migranten sei auch eine Leiche geborgen worden, meldete der italienische Rundfunk am Montag. Die Ankömmlinge sollten nach Corona-Tests auf das Quarantäne-Schiff "Allegra" gebracht werden. Das maltesische Versorgungsschiff "Vos Triton" fuhr derweil mit 77 Geretteten Richtung Sizilien.

Ebenfalls am Montag legte das Rettungsschiff "Aita Mari" mit 102 geretteten Bootsflüchtlingen im Hafen von Augusta im Süden von Sizilien an. Das Schiff der spanischen Hilfsorganisation Salvamento Maritimo Humanitario hatte die Menschen bei zwei Rettungsaktionen im südlichen Mittelmeer an Bord genommen, darunter acht Frauen und ein Neugeborenes.

Unterdessen näherten sich mehrere Flüchtlingsboote aus eigener Kraft Lampedusa. Allein am Sonntag gingen den Angaben zufolge 89 Flüchtlinge auf der südlich von Sizilien gelegenen Insel an Land, darunter 16 Frauen und 12 Kinder. Bei der Überfahrt war an Bord eines der Boote ein Kind geboren worden.

Nach einer Rettung vor Lampedusa in der Nacht zum Samstag wurden der römischen Tageszeitung "La Repubblica" zufolge sieben Menschen vermisst. Deren Boot war während der Rettung von 47 Migranten vor der Küste der Insel gekentert.

Meldungen

Top Meldung
Sterbebegleitung im Hospiz
Die Sorge um schwer kranke und sterbende Menschen steht im Mittelpunkt der diesjährigen "Woche für das Leben". Die von katholischer und evangelischer Kirche gemeinsam organisierte bundesweite ökumenische Aktionswoche wird am Samstag mit einem Gottesdienst in Augsburg eröffnet.