Deutsch-Israelische Gesellschaft: Gegen "Querdenker" positionieren

Deutsch-Israelische Gesellschaft: Gegen "Querdenker" positionieren

Der Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft (DIG), Uwe Becker, hat den verbalen Angriff von "Querdenkern" auf zwei junge Mitglieder der Gesellschaft verurteilt. Ein Sprecher der Jugendorganisation der DIG und eine Israelin seien in sozialen Medien beschimpft, sexuell beleidigt und bedroht worden, erklärte Becker am Donnerstag in Berlin. Nach erstatteter Anzeige befasse sich nunmehr der Staatschutz mit den Vorgängen.

Der CDU-Politiker Becker ist Bürgermeister in Frankfurt am Main und zugleich hessischer Antisemitismusbeauftragter. Seiner Ansicht nach ist die Gruppierung der "Querdenker" eine "im Windschatten der Corona-Debatte entstandene unselige Allianz von extremistischen und antisemitistischen Feinden der Demokratie". Sie bezeichne etwa die Pandemie als Weltverschwörung und verbreite antisemitische Stereotype. Gegen ihre Angriffe müssten sich Gesellschaft und Politik unmissverständlich positionieren, forderte Becker.

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