Bundesgesellschaft benennt mögliche Endlager-Gebiete

Bundesgesellschaft benennt mögliche Endlager-Gebiete

Bei der Suche nach einem Endlager für hochradioaktiven Atommüll stehen Vorentscheidungen an. Am Montag will die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) dazu einen ersten Zwischenbericht veröffentlichen. Darin wird sie vorschlagen, welche Gebiete in Deutschland aufgrund der geologischen Bedingungen weiter untersucht werden sollten. Die Suche nach einem Endlager war 2017 neu gestartet worden.

Der sogenannte Zwischenbericht Teilgebiete wird eine Zahl im hohen zweistelligen Bereich an Regionen oder Standorten ausweisen, die weiter geprüft werden. Sie können in ganz Deutschland liegen. Voraussetzung für einen möglichen Standort ist, dass es dort Salzstöcke, Tonschichten oder Granitschichten gibt, die das unterirdische Endlager einschließen können. Die Nennung im Bericht bedeutet noch keine verbindliche Festlegung.

Die BGE hatte von den Bundesländern geologische Daten angefordert, die in den vergangenen Jahren ausgewertet wurden. Insgesamt hat die BGE mehr als eine Million Datensätze analysiert. Kriterien für einen Ausschluss von Gebieten waren etwa Erdbeben-Aktivität, Vulkanismus, Wasserzuflüsse oder frühere bergbauliche Tätigkeiten. Mit Spannung wird erwartet, ob der Salzstock Gorleben im Suchverfahren bleibt. Er wurde als bislang einziger Standort auf seine Eignung als Endlager geprüft.

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