Bootsunglück: Mindestens 13 Flüchtlinge im Mittelmeer ertrunken

Bootsunglück: Mindestens 13 Flüchtlinge im Mittelmeer ertrunken

Vor der Küste Libyens hat sich laut den Vereinten Nationen ein weiteres tödliches Bootsunglück mit Flüchtlingen ereignet. Nach dem Kentern eines Bootes seien mindestens 13 Menschen ertrunken, teilte die Internationale Organisation für Migration (IOM) am Freitag in Tripolis mit. Drei Leichen seien geborgen worden. 22 Menschen hätten das Unglück überlebt, sie seien von einem Fischerboot an Land gebracht worden. Die IOM leiste nun medizinische Hilfe für die Überlebenden.

Von Libyen aus stechen immer wieder kaum seetaugliche Schlepperboote mit Flüchtlingen und Migranten in See, um Europa zu erreichen. Viele Boote kentern in im Mittelmeer. Die Flüchtlinge stammen aus Afrika und Asien, sie wollen Armut und Gewalt in ihren Heimatländern entkommen. Die IOM mit Sitz in Genf gehört zu den Vereinten Nationen.

Meldungen

Top Meldung
Papst Franziskus und Heinrich Bedford-Strohm beim entzünden von Kerzen.
Der EKD-Ratsvorsitzende Heinrich Bedford-Strohm hofft auf gemeinsame Abendmahlsfeiern. Der Wille, in der Ökumene weiterzukommen, sei weit verbreitet, sagte er bei einem ökumenischen Friedensgebet mit Papst Franziskus in Rom.