Kinderhospiz bietet Begleitung für werdende Eltern todkranker Kinder

Kinderhospiz bietet Begleitung für werdende Eltern todkranker Kinder

Das Kinderhospiz Löwenherz in Syke bei Bremen bietet ab sofort eine pränatale Begleitung für Eltern an, deren ungeborenes Kind schwerstkrank ist. "Wir begleiten Eltern und Familien in Bremen und Niedersachsen, die ein Baby mit einer lebensbegrenzenden Erkrankung erwarten. Und zwar schon ab dem Zeitpunkt der Diagnose, also auch während der Schwangerschaft", erklärte Isa Groth, Kinderkrankenschwester und Trauerbegleiterin, am Dienstag. Sie und ihre Kollegin Thekla Lund stünden den Familien bei allen Fragen zur Seite, die sie bewegen. Das gelte auch für die Zeit des Abschiednehmens und nach dem Tod des Kindes.

Betroffene könnten etwa mit neutralen Experten besser über ihre Gefühle und Ängste sprechen als mit Angehörigen, sagte Lund. Aber die Expertinnen kümmerten sich auch um ganz praktische Dinge wie etwa die Auswahl und Vorbereitung einer Hebamme und der Klinikärzte. Auch die Gespräche mit dem Bestatter würden sie auf Wunsch übernehmen. Wichtig sei aber, dass sie nur Angebote machen: "Wir würden nie ohne einen konkreten Auftrag die Dinge in die eigene Hand nehmen."

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