Verein: Öffentliche Hand muss Friedhöfe finanziell mehr unterstützen

Verein: Öffentliche Hand muss Friedhöfe finanziell mehr unterstützen

Eine stärkere finanzielle Beteiligung der öffentlichen Hand am Betrieb von Friedhöfen hat der Verein Aeternitas gefordert. In die Kalkulation der Friedhofsgebühren, die von den Angehörigen der Verstorbenen übernommen werden, sollten nur die Kosten einfließen, die im Zusammenhang mit der Bestattung und der Nutzung der Grabstätte anfallen, erklärte die Verbraucherinitiative Bestattungskultur am Freitag in Königswinter. Die restlichen, nicht im Rahmen des Friedhofsbetriebs entstehenden Kosten müssten durch öffentliche Haushalte getragen werden.

"Der Mehrwert der Friedhöfe über den Ort der Bestattung und des Totengedenkens hinaus muss bei der Finanzierung verstärkt in den Fokus rücken", sagte der Aeternitas-Vorsitzende Christoph Keldenich. Der Wert der Friedhöfe als Biotop für Flora und Fauna sowie ihr Nutzen für das Stadtklima müssten in einer besseren Finanzierung durch die öffentlichen Haushalte zum Ausdruck kommen. Das sei auch deshalb notwendig, weil der Trend zur Feuerbestattung und zu kleineren, günstigeren Gräbern große Lücken in die Gebührenhaushalte der Friedhofsträger reiße. Als Reaktion darauf würden vielerorts die Gebühren zum Teil deutlich erhöht, was den Negativtrend aber wiederum verstärke.

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