US-Kirchen erholen sich von Corona-Spendeneinbruch

US-Kirchen erholen sich von Corona-Spendeneinbruch

Zahlreiche US-amerikanische Kirchengemeinden haben sich laut einer Untersuchung der Forschergruppe "State of the Plate" von finanziellen Einbrüchen zu Beginn der Corona-Pandemie im Frühjahr erholt. 22 Prozent von 1.091 untersuchten Gemeinden verzeichneten nach eigenen Angaben im August steigende Spendeneinnahmen, berichtete "State of the Plate" Mitte September. In 42 Prozent hätten sich Spenden "stabilisiert". In 36 Prozent würde weniger gespendet. Kirchengemeinden in den USA finanzieren sich aus Kollekten und Spenden.

Bei einer Erhebung im April hatten 65 Prozent der Gemeinden Spendenrückgänge beklagt. Der "State of the Plate"-Bericht wird vom Nationalen Verband der Evangelikalen veröffentlicht. Er untersucht protestantische Gemeinden. 34 Prozent der befragten Pastoren erklärten, sie erlebten seit Beginn der Pandemie "moderaten oder starken finanziellen Stress". Mehr als die Hälfte der Gemeinden, die wieder öffentliche Gottesdienste feiern, berichtete von deutlichen Rückgängen der Besucherzahlen.

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