Glockenguss für Friedenstreck nach Jerusalem

Glockenguss für Friedenstreck nach Jerusalem

Eine Friedensglocke aus Kriegs- und Waffenschrott soll an diesem Samstag im brandenburgischen Brück bei Potsdam gegossen werden. Die rund 70 Kilogramm schwere Glocke soll dann in fünf Jahren (2025) zum 80. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkrieges mit einem Pferde-Friedenstreck aus Brandenburg über die Türkei und Syrien nach Jerusalem transportiert werden. Initiator ist der evangelische Pfarrer Helmut Kautz.

Der Guss der großen Glocke sowie weiterer 200 kleinerer Friedensglocken, die auf dem Weg nach Israel verteilt werden sollen, kostet schätzungsweise rund 5.000 Euro, die aus Spenden finanziert werden sollen. In den Jahren vor dem Start der Tour nach Israel sind jährliche Friedensfahrten innerhalb Deutschlands geplant, sagte Kautz.

In diesem Jahr soll am 1. August ein Pferdetreck vom Heiliggeistfeld in Hamburg nach Marienfließ in der brandenburgischen Prignitz führen. Die Friedensglocke für Jerusalem soll bei den Trecks durch Deutschland mitreisen.

2018 war Pfarrer Kautz mit einem mehrmonatigen Pferdetreck nach Weliki Nowgorod in Russland unterwegs, um dort eine Friedensglocke zu übergeben. Ziel der Friedenstrecks als Ausdruck der "Volksdiplomatie" sei es, zur Völkerverständigung beizutragen, hieß es.

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