Mindestens 20 Tote bei Terrorangriffen in Burkina Faso

Mindestens 20 Tote bei Terrorangriffen in Burkina Faso

Bei Angriffen auf zwei Orte im westafrikanischen Burkina Faso sind am Wochenende mindestens 20 Menschen getötet worden. In der Provinz Kompienbiga im Osten des Landes hätten bewaffnete Männer am Samstag auf einem Markt mindestens fünf Menschen getötet, berichtete das lokale Onlinemagazin "Le Faso" am Sonntag. Zuvor waren bei einem Angriff auf eine Gruppe Händler im Norden von Burkina Faso mindestens 15 Menschen getötet worden.

Die Gruppe war einem Bericht des französischen Senders RFI zufolge am Freitag auf dem Weg zu einem Markt in der Stadt Titao, als eine dschihadistische Gruppe ihren Konvoi unweit der Grenze zu Mali angriff. Die Regierung bestätigte am Samstag den Anschlag und teilte mit, die Miliz hätte zudem mehrere Personen verschleppt. Im Januar waren bei einem Angriff auf derselben Straße bereits neun Menschen getötet worden.

In Burkina Faso und den angrenzenden Ländern finden immer wieder Anschläge islamistischer Gruppen statt. Die Vereinten Nationen sind besorgt über die Sicherheitslage im Sahel. Der Einsatz einer UN-Blauhelmmission im Nachbarland Mali, an der auch die Bundeswehr beteiligt ist, hat den Terror ebenso wenig eindämmen können wie die Gründung der regionalen Anti-Terroreinheit G5-Sahel mit Truppen aus Burkina Faso, Tschad, Mali, Mauretanien und Niger.

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