Hilfswerke und Prominente starten Solidaritätsaktion #TeamMenschheit

Hilfswerke und Prominente starten Solidaritätsaktion #TeamMenschheit

Angesichts der Corona-Pandemie haben deutsche Hilfswerke gemeinsam mit Prominenten die Solidaritätsaktion #TeamMenschheit gestartet. Die Bedrohung durch das Virus treffe alle Menschen, in wohlhabenden Ländern genauso wie in Entwicklungsländern und Krisengebieten, teilte Unicef Deutschland am Mittwoch in Köln mit. Die Aktion wolle deshalb für Mitmenschlichkeit und Solidarität weltweit werben.

Initiatoren der Aktion sind neben Unicef das Deutsche Rote Kreuz, die Diakonie Katastrophenhilfe und Caritas international. Als Prominente beteiligen sich neben der Frau des Bundespräsidenten, Elke Büdenbender, ESA-Astronaut Alexander Gerst und Rockstar Udo Lindenberg auch der Basketballer Dirk Nowitzki, Fußballstar Mats Hummels und Top-Model Eva Padberg. Sie rufen dazu auf, unter dem Hashtag #TeamMenschheit über "Helden" der Mitmenschlichkeit zu berichten, eigene solidarische Aktionen vorzustellen und Hilfsprojekte zu unterstützen.

Gerade in armen Ländern seien die Menschen durch das Virus besonders gefährdet, erklärte Büdenbender, die auch Unicef-Schirmherrin ist. "Wir dürfen diese Menschen nicht vergessen und müssen ihnen helfen." Astronaut Gerst erklärte: "Globale Lösungen für globale Herausforderungen sind manchmal nur möglich, wenn jeder Einzelne von uns einen Beitrag leistet - egal wo wir leben. Unser Planet ist so klein."

Die weltweite Pandemie bedrohe Millionen Kinder gerade in den ärmsten Ländern, in Kriegs- und Krisengebieten oder auf der Flucht besonders, erklärte Georg Graf Waldersee, Vorsitzender von Unicef Deutschland. Sie hätten keine Möglichkeiten der täglichen Hygiene und sind oft bereits durch Mangelernährung geschwächt. Die Ausbreitung des Corona-Virus überfordere in vielen Ländern die ohnehin schwachen Gesundheitssysteme.

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