Corona: Einschränkungen werden bundesweit bis 19. April verlängert

Corona: Einschränkungen werden bundesweit bis 19. April verlängert

Bund und Länder wollen die derzeit geltenden Einschränkungen des öffentlichen Lebens und für persönliche Kontakte bis zum Ende der Osterferien aufrecht erhalten. Darauf haben sich Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten der Bundesländer am Mittwoch bei einer Telefonkonferenz verständigt. Einzelne Länder, als erstes Bayern, hatten die Beschränkungen bereits bis einschließlich 19. April verlängert.

Damit gilt auch über Ostern die dringende Empfehlung der Politik, private Kontakte auf ein Minimum zu beschränken. Die Bürgerinnen und Bürger seien dazu angehalten, sagte Merkel nach der Schaltkonferenz. Generell sollte auf private Reisen und Besuche auch von Verwandten verzichtet werden, sagte die Regierungschefin. Sie wisse, dass Ostern ein Fest der Familie sei und ein Fest, an dem man rausgehe. "Das muss in diesem Jahr anders ablaufen", sagte Merkel.

Gemeinsam mit den Regierungschefs der Länder sei darüber hinaus über die Lage in Pflegeheimen und Behinderteneinrichtungen gesprochen worden. Deren Bewohner müssten besonders geschützt werden. Es werde intensiv daran gearbeitet, für diese Einrichtungen medizinische Masken zu besorgen.

Die in den vergangenen Tagen diskutierte Pflicht für Mund-Nasen-Schutz in der Öffentlichkeit, der andere vor Ansteckungen schützen könnte, kommt indes nicht. Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) sagte nach dem Gespräch in Hannover, es sei sinnvoll, diese Masken zu tragen und er freue sich über dieses "Zeichen der Achtsamkeit". Eine Pflicht zum Tragen solcher Masken sei neben den derzeitigen Regeln zum Abstandhalten aber nicht sinnvoll.

Meldungen

Top Meldung
Christen in Deutschland haben wieder Pfingstgottesdienste in den Kirchen feiern können - unter strengen Hygieneauflagen. Der Papst betete sein Mittagsgebet erstmals wieder mit Pilgern auf dem Petersplatz in Rom.