EKD sucht nach Weg zum weiteren Engagement in Journalistenausbildung

EKD sucht nach Weg zum weiteren Engagement in Journalistenausbildung
Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) sucht weiter nach Wegen zur Fortsetzung ihres Engagements in der Journalistenausbildung.

Der Rat der EKD habe am Freitag erneut über die geplanten Umstrukturierungsmaßnahmen im Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publizistik (GEP) beraten, teilte der GEP-Aufsichtsratsvorsitzende Volker Jung am Freitag mit. Dabei habe der Rat "zustimmend den Beschluss des Aufsichtsrates zur Kenntnis genommen, dass die Ausschreibung des 14. Jahrgangs der Evangelischen Journalistenschule (EJS) ausgesetzt wird", erklärte der hessen-naussauische Kirchenpräsident nach Angaben eines EKD-Sprechers.

Der EKD-Rat begrüße und unterstütze ausdrücklich, dass das GEP nach Wegen suchen wolle, die Präsenz der evangelischen Kirche in der publizistischen Ausbildung neu auszurichten. Dazu würden verschiedene Modelle geprüft. "Dabei sollen ausdrücklich auch die Impulse der Freunde und Förderer der Evangelischen Journalistenschule aufgenommen werden und die mit ihnen aufgenommenen Gespräche weitergeführt werden", betonte Ratsmitglied Jung. 

Mitte Februar war bekanntgeworden, dass die 1995 gegründete EJS in Berlin nach dem aktuellen Ausbildungsjahrgang geschlossen werden könnte. Hintergrund sind Sparmaßnahmen beim GEP, der zentralen Medieneinrichtung der EKD sowie ihrer Landeskirchen und Werke, zu der unter anderem auch die Zentralredaktion des Evangelischen Pressedienstes (epd) in Frankfurt am Main gehört. Mit einem offenen Brief setzten sich die Initiative "EJS retten!" sowie der Freundes- und Förderkreises der Journalistenschule für den Erhalt der Ausbildungsstätte ein. Mehr als 1.000 Vertreter aus Medien, Kirche und Gesellschaft haben den Brief unterzeichnet.

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