Corona: Schulen und Unis für mehr als 1,5 Milliarden Schüler dicht

Corona: Schulen und Unis für mehr als 1,5 Milliarden Schüler dicht

Die Bildungskrise infolge der Corona-Pandemie spitzt sich laut den UN zu. Weltweit dürfen rund 87 Prozent aller Schüler und Studenten aufgrund des Infektionsrisikos nicht in ihre Lehreinrichtungen gehen, wie die UN-Organisation für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (Unesco) am Donnerstag in Paris mitteilte.

Mehr als 1,5 Milliarden junge Menschen in 165 Ländern seien von den Schließungen der Schulen und Universitäten betroffen. Niemals zuvor habe es derartige Störungen im Bildungswesen gegeben, erklärte die Unesco-Generaldirektorin Audrey Azoulay.

Die Unesco gründete als Reaktion auf die Misere eine Globale Bildungskoalition. Das Büdnis aus Regierungen, internationalen Organisationen, Stiftungen, Bildungseinrichtungen, Unternehmen und Medienhäusern solle als Austauschplattform dienen und geeignete Lösungen für die Ausnahmesituation finden, hieß es.

Die Unesco wies darauf hin, dass viele Schulen, Universitäten und andere Einrichtungen die Wissensvermittlung nun online gestalten. Auch würden Radio- und Fernsehprogramme für Schüler und Studenten ausgestrahlt.

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