"Earth Hour": Bislang beteiligen sich 360 deutsche Städte

"Earth Hour": Bislang beteiligen sich 360 deutsche Städte

Rund um den Erdball sollen am Samstag jeweils um 20.30 Uhr Ortszeit für eine Stunde die Lichter ausgehen. Zu der seit 2007 jährlich stattfindenden Aktion "Earth Hour" ("Stunde der Erde") für Klima- und Umweltschutz werden auch berühmte Bauwerke wie das Brandenburger Tor, der Kölner Dom, der Eiffelturm und die Oper in Sydney in Dunkelheit gehüllt. In Deutschland beteiligen sich bislang 360 Städte, wie die Umweltorganisation WWF am Donnerstag in Berlin mitteilte. Darunter befinden sich auch Eisenach mit der Wartburg, die Lutherstadt Wittenberg mit der Schlosskirche und Zwickau mit dem Mariendom.

Als Initiator der Aktion appellierte der WWF daran, wegen der Corona-Pandemie die diesjährige "Earth Hour" in den eigenen vier Wänden zu verbringen und im virtuellen Raum unter dem Hashtag #EarthHour aktiv zu werden. An der Aktion beteiligen sich den Angaben zufolge mehr als 180 Länder auf allen Kontinenten.

Ihren Anfang nimmt die "Earth Hour" im Inselstaat Samoa, wo die Menschen um 7.30 Uhr deutscher Zeit ihre Lichter ausschalten. 25 Stunden später knipsen die Bewohner der Cookinseln und von Französisch-Polynesien ihre Lampen wieder an und beenden damit die "Earth Hour" für das Jahr 2020. Auch Privatpersonen könnten "den Stecker ziehen", hieß es.

"Mit dem symbolischen Licht ausschalten im eigenen Zuhause können wir auch in Zeiten der Corona-Pandemie ein Zeichen für die Solidarität untereinander und für den Planeten setzen", sagte Marco Vollmar von der Geschäftsleitung des WWF Deutschland. "Wir erleben gerade, wie verletzlich unser Alltagleben und unser Wirtschaftssystem sind." Nur eine klimaneutrale Wirtschaft könne in Zukunft Risiken der Erderhitzung mindern.

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