Kabinett beschließt Verlängerung von Afghanistan-Einsatz

Kabinett beschließt Verlängerung von Afghanistan-Einsatz

Der Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan soll um ein weiteres Jahr verlängert werden. Das Bundeskabinett beschloss am Mittwoch in Berlin eine Fortsetzung des Mandats bis zum 31. März 2021. Über die Verlängerung des Einsatzes, der nach jetzigem Beschluss Ende März auslaufen würde, muss der Bundestag noch entscheiden.

Die Bundeswehr berät und unterstützt im Rahmen von "Resolute Support" die afghanischen Sicherheitskräfte mit maximal 1.300 Soldaten. Derzeit sind nach Angaben des Verteidigungsministeriums rund 1.200 Bundeswehrsoldaten in Afghanistan stationiert, rund 970 davon im Camp in Masar-i-Scharif.

Der Einsatz deutscher Soldaten am Hindukusch begann als Reaktion auf die Anschläge vom 11. September 2001 in den USA. Im Dezember desselben Jahres erteilte der Bundestag das erste Afghanistan-Mandat. Ende Dezember 2014 wurde der Nato-Militäreinsatz beendet. "Resolute Support" ist die Folgemission. Das Kabinett beschloss am Mittwoch außerdem eine Verlängerung der Beteiligung der Bundeswehr am Nato-Mittelmeereinsatz "Sea Guardian".

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