Sylvia Löhrmann soll Festjahr "1700 Jahre jüdisches Leben" managen

Sylvia Löhrmann soll Festjahr "1700 Jahre jüdisches Leben" managen

Die Grünen-Politikerin Sylvia Löhrmann ist zur Generalsekretärin des Vereins "321 - 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland" berufen worden. Mit der früheren nordrhein-westfälischen Schulministerin und stellvertretenden Ministerpräsidentin sei eine Persönlichkeit gefunden worden, die eine Brücke zwischen Politik und Gesellschaft schlage, erklärte Abraham Lehrer, stellvertretender Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland und Vorstand der Synagogengemeinde Köln, am Donnerstag in Köln.

Der Verein will 2021 mit einem bundesweiten Festjahr jüdisches Leben in Deutschland sichtbar machen und ein Zeichen gegen grassierenden Judenhass setzen. Möglichst rasch solle bundesweit eine Vielzahl regionaler und überregionaler Projekte initiiert werden, kündigte Lehrer an, der die Mitgliederversammlung des Vereins leitet.

Anlass für das Festjahr ist die erste schriftliche Erwähnung der jüdischen Gemeinde in Köln im Jahr 321. Mit 1.700 Jahren gilt sie als älteste nördlich der Alpen.

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