Kabinett bringt Kohleausstieg auf den Weg

Kabinett bringt Kohleausstieg auf den Weg

Das Bundeskabinett hat am Mittwoch den umstrittenen Gesetzentwurf zum Kohleausstieg auf den Weg gebracht. Die Stein- und Braunkohlekraftwerke in Deutschland sollen bis spätestens 2038 abgeschaltet werden, wenn möglich drei Jahre früher. Kraftwerksbetreiber erhalten dabei Milliardenentschädigungen, betroffene Regionen sowie die Beschäftigten Finanzhilfen.

An dem Entwurf, dem Bundestag und Bundesrat noch zustimmen müssen, gibt es massive Kritik von Klimaschützern. Sie lehnen es unter anderem ab, dass das Steinkohlekraftwerk "Datteln 4" in Nordrhein-Westfalen trotz der Ausstiegspläne noch ans Netz gehen soll. Der vorgesehene Zeitplan weiche zudem von den im Kohlekompromiss vor einem Jahr vereinbarten Terminen ab: Dies führe dazu, dass deutlich mehr Treibhausgase ausgestoßen würden.

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