Tote bei Selbstmordattentat auf nigerianische Moschee

Tote bei Selbstmordattentat auf nigerianische Moschee

Bei einem mutmaßlichen Selbstmordanschlag auf eine Moschee im Nordosten Nigerias sind am Sonntag mindestens vier Menschen getötet worden. Zahlreiche Besucher des Morgengebets seien verletzt worden, als vermutlich zwei Attentäter den an ihrem Körper befestigten Sprengsatz in der Moschee in Gwoza zündeten, berichtete die Tageszeitung "The Punch" am Montag. Berichte, wonach es sich bei den Tätern um zwei Mädchen handelte, blieben unbestätigt. Hinter der Tat werden Islamisten vermutet.

In der Region sind Kämpfer beider Fraktionen der früheren Terrorgruppe Boko Haram aktiv. Die eine bekennt sich zum sogenannten Islamischen Staat, die andere zum Terrornetzwerk Al-Kaida. Beide Gruppen verüben regelmäßig Angriffe auf Ziele im Norden und Nordosten Nigerias sowie den Nachbarländern Niger und Kamerun. Gwoza galt lange als Hochburg von Boko Haram. Zuletzt war die Stadt aber von Anschlägen verschont geblieben.

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