Bundeswehr hat weniger Freiwillige und mehr Zeitsoldaten

Bundeswehr hat weniger Freiwillige und mehr Zeitsoldaten

Bei der Bundeswehr sinkt die Zahl der jungen Männer und Frauen, die freiwillig Wehrdienst leisten. Dafür steigt die Zahl der Zeit- und Berufssoldaten. Im vergangenen Jahr hatte die Bundeswehr rund 8.000 Freiwillige, etwa 400 weniger als 2018, wie ein Sprecher des Verteidigungsministeriums dem Evangelischen Pressedienst (epd) erklärte. Zuvor hatte die "Bild"-Zeitung darüber berichtet.

Die Zahl der Zeitsoldaten stieg nach Angaben des Ministeriums um 1.400 auf 121.400 im Jahr 2019, die Zahl der Berufssoldaten um etwa 1.000 auf 54.000. Die Bundeswehr berate Interessenten am Wehrdienst derzeit bewusst in Richtung Zeitsoldaten, sagte der Sprecher. Sie müssten sich für mindestens zwei Jahre verpflichten und erhielten danach eine bessere berufliche Förderung für den Einstieg ins zivile Leben.

Der freiwillige Wehrdienst dauert 7 bis 23 Monate. Berufssoldaten planen ihr gesamtes Berufsleben in der Bundeswehr.

epd et

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