Plenum zusammengekommen - Weltklimakonferenz vor dem Abschluss

Plenum zusammengekommen - Weltklimakonferenz vor dem Abschluss

Nach einem Verhandlungsmarathon steht die Weltklimakonferenz in Madrid vor dem Abschluss. Am Sonntagmorgen kamen die mehr als 190 Delegationen zum Abschlussplenum zusammen. Die finale Beratung über ein Ergebnispapier war immer wieder verschoben worden, weil eine Einigung auf weitere Schritte zur Umsetzung des Pariser Klimaabkommens von 2015 nicht möglich erschien.

Bei der am 2. Dezember eröffneten Klimakonferenz, die eigentlich schon am Freitagabend beendet werden sollte, zeigten sich mehrere Frontlinien. So stehen auf einer Seite Blöcke und Staaten wie die EU, Deutschland, Norwegen, Spanien und Kolumbien. Sie machen sich für mehr globalen Klimaschutz stark. Demgegenüber stehen die USA, Australien, Brasilien und andere, die den Klimaschutz aufweichen wollen.

Laut dem Pariser Klimaschutz-Abkommen müssen die Staaten im kommenden Jahr ihre Strategien nachschärfen, um die Erderwärmung noch auf ein beherrschbares Maß zu begrenzen. Bei den Beratungen in Madrid erwiesen sich zudem Regeln für den Emissionshandel und die finanzielle Unterstützung für arme Staaten als äußerst strittig.

epd her/kfr tz

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