Kabinett berät über jüdische Militärseelsorge

Kabinett berät über jüdische Militärseelsorge

Das Bundeskabinett befasst sich morgen (Mittwoch) mit der Einsetzung von Militär-Rabbinern in der Bundeswehr. Auf der Liste der Themen steht die Zustimmung zu einem Staatsvertrag für die Verankerung jüdischer Militärseelsorge, wie es ihn auch mit den beiden großen Kirchen gibt. Erstmals seit 100 Jahren würde es damit wieder jüdische Seelsorger in der deutschen Armee geben.

Den Staatsvertrag hatte die damalige Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) im April angekündigt. Unterzeichnet werden soll er Ende kommender Woche von ihrer Amtsnachfolgerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) und dem Zentralrat der Juden. Die Zahl jüdischer Soldaten schätzt das Verteidigungsministerium auf rund 300.

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