Rotkreuz-Konferenz beginnt in Genf

Rotkreuz-Konferenz beginnt in Genf

Delegierte aus 194 Staaten treffen ab Montag in Genf zur 33. Internationalen Konferenz der Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung zusammen. Bis zum Donnerstag beraten die Vertreter von Regierungen und nationalen Gesellschaften über neue Herausforderungen in der humanitären Hilfe etwa durch den Klimawandel. Weitere Themen sind das schwindende Vertrauen in humanitäre Helfer wie in der Ebola-Krise im Kongo sowie die Weiterentwicklung des humanitären Völkerrechts, das unter Beschuss steht. Die Internationale Konferenz findet alle vier Jahre statt.

Eröffnet wird das Treffen am Montagnachmittag von dem Vorsitzenden des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK), Peter Maurer, und dem Präsidenten der Internationalen Rotkreuz- und Rothalbmondbewegung (IFRK), Francesco Rocca. In der IFRK sind die 191 eigenständigen nationalen Rotkreuz- und Rothalbmondverbände vertreten, so auch das Deutsche Rote Kreuz (DRK).

Die Bewegung, die auf Grundlage der Genfer Konventionen arbeitet, sieht sich zahlreichen Herausforderungen gegenüber. Immer längere Krisen erfordern immer mehr Ressourcen. Zudem sind an Konflikten häufig nichtstaatliche Akteure beteiligt, die das humanitäre Völkerrecht nicht achten. Der Einsatz von sozialen Medien hat manche Aufgaben der Organisation wie die Familienzusammenführung einerseits erleichtert, andererseits sieht sie sich Problemen des Datenschutzes gegenüber. Auch darüber wird in Genf diskutiert.

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